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Was sind Tauchpumpen?

Eine sogenannte Tauchmotorkreiselpumpe, die das Grubenwasser ansaugt und mit einem Druck von rund 80 bar nach oben pumpt, stellt die modernste, energieeffizienteste und wartungsfreundlichste Lösung im Bereich der Grubenwasserregulierung dar. Sie kommt daher in allen geplanten zentralen Wasserhaltungen der RAG zum Einsatz.

Die Tauchpumpe besteht aus der Pumpen- und der Motoreinheit. Beide Einheiten weisen zusammengenommen eine Länge von rund zwölf Metern auf und wiegen bis zu 20 Tonnen. Zwei übereinander und gegenläufig angeordnete Pumpen bauen den Druck auf. Der Motor treibt sie dabei über eine durchgehende Pumpenwelle an. Das reduziert die Kräfte, die auf die Pumpe sowie auf die Strömungs- und Ansauggeschwindigkeit wirken. Dadurch verringert sich die Wartungsintensität und gewährleistet langfristig einen reibungslosen Betrieb der Anlage. Durch Steigrohre, die senkrecht im Schacht verlaufen, gelangt das Wasser an die Oberfläche.

Moderne Hochleistungstauchpumpen fördern das Grubenwasser an die Tagesoberfläche.

Legende zur Grafik:

1. Das Rückschlagventil hält die Fü̈llsäule nach der Abschaltung oberhalb der Pumpe.

2. Über die Saugbereiche am oberen und unteren Ende der Pumpeneinheit gelangt das Grubenwasser in die Pumpe.

3. Zwei gegenläufig übereinander angeordnete Pumpen fördern den jeweils halben Strom zur Pumpenmitte.

4. Mehrere Hydraulikstufen bauen den nötigen Druck von rund 80 bar auf.

5. Die Umlenkstufe vereint beide Grubenwasserströme und leitet das Wasser über äußere Gehäusekanäle in Richtung Steigleitung.

6. Die Abwärme des Motors, der die Pumpe antreibt, nimmt ein interner Kühlkreislauf auf und führt sie nach außen ab.

7. Zusätzlich sorgt ein Wärmetauscher für weitere Kühlung des Motors.

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