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Warum lässt die RAG das Grubenwasser kontrolliert ansteigen?

Mit Stilllegung der letzten Zechen entfällt die Notwendigkeit, untertägige Betriebsbereiche trocken zu halten. Dies ermöglicht der RAG, die Grubenwasserhaltung langfristig mit Fokus auf die Entlastung der aufnehmenden Gewässer zu gestalten.

Das Grubenwasserkonzept der RAG sieht daher für das Ruhrgebiet eine Reduzierung auf sechs Wasserhaltungsstandorte und die Umrüstung auf sogenannte Brunnenwasserhaltungen vor. Dies setzt eine Anhebung des Pumpniveaus, also der Wasserstände unter Tage, voraus.

Die geringere Fördertiefe weist unmittelbare Vorteile für die Umwelt auf: Je geringer die Fördertiefe, desto weniger Kraft müssen die Pumpen zum Heben des Wassers aufbringen. Dadurch verbrauchen sie weniger Energie. Der Einsatz moderner Tauchpumpen statt der zuvor üblichen Horizontalkreiselpumpen bringt zusätzliche Energieeffizienz. Außerdem führt auf höherem Niveau abgepumptes Grubenwasser weniger Salze und Mineralien mit sich. Zudem lassen sich einzelne Gewässer wie zum Beispiel die Emscher vollständig von Grubenwassereinleitungen befreien, sodass sie sich naturnah entwickeln können.

 

 

 

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