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Bedeuten die natürlichen Begleitstoffe im Gruben­wasser eine Gefahr für Mensch und Natur?

Der Steinkohlenbergbau beeinflusst die Qualität von Oberflächengewässern vorrangig durch Begleitstoffe des eingeleiteten Grubenwassers, darunter Salze, Metalle und Mineralien, die natürlichen Ursprungs entstammen.

Der Grubenwasseranstieg wirkt sich in zweierlei Hinsicht positiv aus: Durch den kontrollierten Anstieg des Grubenwassers unter Tage und das Abpumpen aus geringerer Tiefe sinkt zum einen tendenziell auch der Anteil der Begleitstoffe im Grubenwasser. Denn beim Einsickern legt das Regenwasser, das zum Grubenwasser wird, nun einen kürzeren Weg durch das Erdreich zurück und löst somit weniger Begleitstoffe aus dem Gestein.

Zum anderen bedeuten wenige zentrale Grubenwasserhaltungen auch, dass sich die Einleitung des abgepumpten Wassers auf größere Flüsse beschränkt, anstatt in zahlreiche kleinere Bäche und Wasserläufe einzufließen. Aufgrund der größeren Wassermenge verbessert sich die Wasserqualität. Dies ermöglicht überhaupt erst eine naturnahe Umgestaltung der oberirdischen Gewässer.

Für den Menschen gehen von den natürlichen Begleitstoffen keine Gefahren aus. Aus der Grubenwassereinleitung entstand bisher nur eine Belastung für die Natur. Der Grubenwasseranstieg entlastet die Umwelt zukünftig. Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenkataloge fördern die positive Entwicklung der Gewässer.

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